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Was ist besser Folienrasierer oder Rotationsrasierer?

Die Entscheidung zwischen Folienrasierer oder Rotationsrasierer hängt von vielen Faktoren ab. Beim Kauf spielen unter anderem persönliche Erfahrungen oder die Vorliebe für eine bestimmte Marke eine Rolle. Doch wo genau liegen die technischen Unterschiede bei den beiden Systemen und welche Vor- und Nachteile ergeben sich daraus? Wir haben einige Informationen zusammengestellt, um die Kaufentscheidung zu erleichtern.Folienrasierer und Rotationsrasierer

So arbeiten Folienrasierer

Bei diesen elektrischen Rasierern sind die Messer zu einem Klingenblock verbunden. Über dem Klingenblock liegen eine oder mehrere Scherfolien. So ist die Haut vor dem unmittelbaren Kontakt mit den Klingen geschützt. Verletzungen sind ausgeschlossen, Hautreizungen werden auf ein Minimum reduziert. Bei einigen Premiumgeräten, zum Beispiel von Braun, bilden Klingenblock und Scherfolie eine Einheit – das Schermagazin. Dies garantiert die perfekte Zusammenarbeit der einzelnen Elemente.

Um die Barthaare zu schneiden, bewegen sich die schwingenden Messer unter der Scherfolie von links nach rechts. Das beste Rasurergebnis wird deshalb mit geraden Bewegungen erzielt. Aufgrund der Technik eignen sich Folienrasierer besonders gut, um Kanten und Konturen zu schneiden. Sie sind perfekt für Männer, die einen Kinnbart oder ein ähnliches Bartstyling tragen.

So arbeiten Rotationsrasierer

Rotationsrasierer besitzen einen Rasierkopf mit drei runden rotierenden Scherelementen. Der Kontakt mit der Haut ist großflächig, die Barthaare werden durch die Drehung von verschiedenen Seiten gekappt. Die Klingen sind flexibel gelagert, daher sind auch Kinn und Hals gut erreichbar. So ist eine besonders gründliche und schnelle Rasur möglich. Das beste Ergebnis erzielen kreisende Bewegungen. Allerdings sind präzise Konturen nur schwer zu schneiden, doch einige Modelle sind zusätzlich mit einem Bartstyler-Aufsatz ausgestattet. Verletzungen sind auch bei Rotationsrasierern ausgeschlossen, denn die Klingen der Scherelemente kommen nicht unmittelbar mit der Haut in Berührung.

Hautschonende und gründliche Rasur

Empfindliche Haut reagiert auf eine intensive Rasur oft mit Rötungen und manchmal sogar mit dem gefürchteten Rasurbrand. Doch mit dem richtigen Elektrorasierer und ein wenig Übung ist eine gründliche und trotzdem hautschonende Rasur möglich. Folienrasierer sind hautfreundlicher als Rotationsgeräte, da die Kontaktfläche kleiner ist und die Folien leichter über die Haut gleiten. Rotationsrasierer sind hingegen besonders bei dichtem und krausem Bartwuchs die erste Wahl, denn das System erfasst die Haare unabhängig von der Wuchsrichtung von allen Seiten.

Bei beiden Systemen muss sich die Haut erst an den Rasierer gewöhnen. Besonders beim Umstieg von der Nassrasur auf einen Trockenrasierer sind ein paar Tage Geduld erforderlich.

Hier sind einige Tipps, die eine hautschonende Rasur gewährleisten.

  • den elektrischen Rasierer möglichst ohne Druck führen,
  • eventuell ein Preshave vor und einen Balsam nach der Rasur benutzen,
  • die Problemzonen zuerst rasieren, da der Scherkopf noch angenehm kühl ist,
  • regelmäßig rasieren.

Auch elektrische Rasierer brauchen Pflege

Ganz gleich, ob Rotationsrasierer oder Folienrasierer – nur bei regelmäßiger Pflege arbeiten die Geräte zuverlässig. Während der Rasur sammeln sich Barthaare, Hautschuppen und Talg, aber auch Bakterien auf den Scherelementen an. Wird der Rasierer nach der Rasur nicht gründlich gereinigt, nehmen nicht nur die Klingen Schaden, auch die Hygiene ist nicht mehr gewährleistet. Deshalb sollte nach jeder Rasur der Scherkopf mit der Reinigungsbürste von den gröberen Rückständen befreit werden. Viele Modelle sind wasserfest, sie können also problemlos unter fließendem Wasser abgespült werden. Anschließend trocknet das Gerät an der Luft.

Bei Premiumgeräten gehört oft eine Reinigungsstation zum Lieferumfang. Ist das nicht der Fall, helfen spezielle Reinigungsmittel, den Rasierer von Schmutz und Keimen zu befreien. So ist eine lange Lebensdauer des Rasierers gesichert. Trotzdem empfehlen sowohl Braun als auch Philips, die Klingen nach circa zwei Jahren auszutauschen. Sollte die Rasur also nicht mehr so sanft und so gründlich wie üblich sein, könnte ein Wechsel der Scherelemente erforderlich werden.

Fazit

Sowohl Rotationsrasierer als auch Folienrasierer gibt es in reicher Auswahl und in jeder Preislage. Das Rasurergebnis ist bei beiden Systemen sehr gut, wenn man Modelle der gleichen Preisklasse vergleicht.

Philips bietet nur Rotationssysteme an, bei dieser Technologie ist das Unternehmen marktführend. Einige Modelle sind mit einer neuartigen Beschichtung ausgestattet, die als besonders hautfreundlich gilt. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle und gründliche Rasur, außerdem arbeiten die Geräte besonders leise.

Braun hat sich auf die Herstellung von Folienrasierern spezialisiert. Die Technologie gilt als besonders sanft und hautschonend, ist aber trotzdem gründlich. Die Geräte lassen sich leicht führen und eignen sich auch für Barträger.

Remington führt beide Systeme und setzt auf bewährte Technik. Statt innovativer Neuerungen wird von dieser Marke ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten.


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