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Nass oder trocken rasieren?

Über die Hälfte aller Männer in Deutschland rasiert sich täglich das Gesicht. Sie vertreten die Meinung, dass eine glatte Haut einfach zu einem gepflegten Look dazu gehört. Es bleibt nur eine Frage zu klären: Nass oder trocken rasieren? Obwohl die Tendenz klar in Richtung elektrische Rasierer geht – über 60 Prozent aller deutschen Männer rasieren sich mit einem speziellen Elektrogerät -, lässt sich diese Frage auf keinen Fall pauschal beantworten. Sowohl die Trocken- als auch die Nassrasur haben ihre individuellen Vorteile und Nachteile, auf die wir im Folgenden genauer eingehen werden.

Trockenrasur – Pro und Contra

Die Vorteile der trockenen Rasur mit einem elektrischen Rasierer liegen auf der Hand: Wer es bequem mag und den Bart möglichst schnell loswerden möchte, ist mit dieser Methode sicher am besten beraten. Die Trockenrasur funktioniert ganz einfach in nur drei Schritten: Tragen Sie zunächst ein geeignetes Pre-Shave auf, schalten Sie den Rasierer ein und beginnen Sie mit der Rasur. Bei der Elektrorasur profitieren Sie unter anderem von folgenden Vorteilen:

  • Geringe Wahrscheinlichkeit für Schnittwunden
  • Auch für Problemhaut geeignet – wie z.B. bei Akne und empfindliche Haut
  • Die Rasur ist in kurzer Zeit erledigt

Allerdings ist nicht alles Gold, was glänzt, denn auch diese Rasur-Methode hat ihre Nachteile. Die Haare werden zum Beispiel nur an der Hautoberfläche gekappt, sodass ein kleiner Ansatz immer übrig bleibt. Eine Trockenrasur ist demnach nie so gründlich wie die Rasur mit einem Nassrasierer. Die Haare wachsen schneller wieder nach, sodass Sie um die tägliche Rasur nicht herum kommen.

Doch die trockene Variante hat noch einen weiteren Nachteil: Der Scherkopf des Elektrorasierers hobelt die Haare eher ab, anstatt sie zu schneiden. Dadurch wird auch ein kleiner Teil der Hornschicht entfernt. Auf diese Weise entstehen nach der Rasur mit dem Elektrogerät häufig Entzündungen und kleine Pickel. Deswegen sollten Sie vor der Rasur ein Pre-Shave auftragen, das die Barthaare aufrichtet, sodass sie optimal gekürzt werden können. Zudem ist es ratsam, nach der Elektrorasur ein After-Shave zu nutzen, um die strapazierte Haut zu beruhigen.

Die Vor- und Nachteile der Nassrasur

Wenn Sie sich nass rasieren, erzielen Sie vor allem deutlich gründlichere Ergebnisse. Außerdem hat diese Rasur-Methode noch weitere Vorteile:

  • Die Klingen moderner Nassrasierer passen sich der Gesichtsform individuell an
  • Die Haare werden ganz nah an der Oberfläche der Haut gekappt
  • In Kombination mit einem Rasierschaum ist diese Art der Rasur sehr schonend

Die Rasur mit dem Nassrasierer hat aber den Nachteil, dass sie mehr Zeit in Anspruch nimmt. Sie müssen zunächst Rasierschaum oder Rasiergel auftragen und es einige Zeit einwirken lassen. Dadurch werden die Bartstoppeln weich und sind einfacher zu entfernen. Außerdem sorgen Sie so dafür, dass der Nassrasierer gut über die Haut gleiten kann.

Dazu kommt noch, dass ein Nassrasierer auf lange Sicht teurer ist, was die Unterhaltungskosten angeht. Sie müssen die Klingen regelmäßig und je nach Barthaar-Stärke schon nach kurzer Zeit wechseln. Sobald die Klinge stumpf ist, werden die Haare regelrecht aus der Haut gezogen. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern begünstigt auch Entzündungen, Reizungen und Pickel. Darüber hinaus müssen Sie die Klingen des Nassrasierers immer sauber halten, damit Bakterien keine Chance haben. Wenn Sie an unebener Problemhaut leiden, ist das Risiko für Schnittwunden bei dieser Variante ebenfalls höher.

Fazit: Nass oder Trocken rasieren?

Sie möchten sich möglichst schnell und unkompliziert rasieren oder haben das Problem, dass Ihre Haut zum Beispiel durch Akne sehr uneben ist? In diesen Fällen ist eine Rasur mit einem elektrischen Rasierer zu empfehlen. Auch für Männer, die gerne einen 3-Tage-Bart tragen, stellt ein guter elektrischer Rasierer sicher eine sinnvolle Investition dar. Sofern Sie hingegen eine gründliche Rasur wünschen und sich nicht jeden Tag rasieren möchten, ist die Nassrasur für Sie die bessere Methode. Sie dauert zwar länger, muss aber nicht so oft wiederholt werden. Extrem sensible Haut sollte jedoch nicht mit einem Nassrasierer enthaart werden. Alles in allem hängt es also von Ihren persönlichen Vorlieben und Ihrem Haut- und Bart-Typ ab, welche Rasur-Variante für Sie am besten geeignet ist.


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