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Wie lässt sich Rasurbrand vermeiden?

Nicht immer ist die Rasur ein angenehmes und erfrischendes Ritual. Manchmal brennt die Haut, Spannungsgefühle und Rötungen treten auf und zum Teil bilden sich kleine rote Rasierpickel. Viele Männer haben diese unangenehme Erfahrung bereits gemacht.

Der Rasurbrand zeigt sich besonders häufig an den Halspartien, doch auch Kinn und Wangen können betroffen sein. Die Hautirritationen können tagelang anhalten. Hautärzte nennen diesen Zustand “Pseudofolliculitis barbae“, denn die Haarfollikel der Barthaare sind aufgrund der Reizung entzündet. Tritt nach einigen Tagen keine Besserung ein, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um weitere Infektionen zu verhindern. Häufig tritt der Rasurbrand nach der Nassrasur auf, doch auch spezielle elektrische Rasierer für empfindliche Haut können nicht in jedem Fall den Rasurbrand vermeiden.

Rasurbrand vermeiden durch vorbeugen

Eine hautfreundliche Rasur ist die beste Vorbeugung gegen die schmerzhaften Hautirritationen. Es gibt viele Tipps zur Hautpflege vor und nach der Rasur, doch wie immer ist auch hier Ihre eigene Erfahrung entscheidend. Dennoch – leiden Sie häufig unter Rasurbrand, lohnt es sich, einige der Tipps und Tricks zu testen, um ein optimales Ergebnis und eine gesunde, glatte Haut zu erzielen.

Hier sind drei Punkte, um dem Rasurbrand vor, während und nach der Rasur vorzubeugen.

  • Weichen Sie Ihr Barthaar vor der Rasur ausgiebig ein. Die heiße Kompresse, die Barbiere ihren Kunden auflegen, erfüllt genau diesen Zweck. Benutzen Sie einfach einen mit heißem Wasser getränkten Waschlappen, oder rasieren Sie sich unmittelbar nach einer heißen Dusche. Der Bart ist jetzt weich und geschmeidig und lässt sich leicht entfernen. Nass- oder Trockenrasur ist eine Frage des persönlichen Geschmacks, beide Verfahren haben Vor- und Nachteile. Bevorzugen Sie die Nassrasur, sollten Sie auf hochwertiges Rasiergel oder einen feinporigen Rasierschaum mit einer festen Konsistenz achten. Testen Sie mehrere Produkte und beobachten Sie, ob Ihre Haut bereits auf den Schaum mit Spannung und Rötung reagiert. Oft lösen bestimmte Inhaltsstoffe oder Duftstoffe Reizungen aus. Wärmen Sie den Schaum in der Hand vor und lassen Sie ihn kurze Zeit einwirken, so bereiten Sie Haut und Haar optimal auf die Rasur vor.
  • Rasieren Sie mit dem Nassrasierer oder der Klinge als Erstes in Wuchsrichtung, die Haut wird so weniger strapaziert. Wenige, nicht erfasste Härchen können Sie danach vorsichtig in der Gegenrichtung entfernen. Die Klinge, und ebenso der Scherkopf eines elektrischen Rasierers, muss leicht und ohne großen Druck über die Haut gleiten. Manche der modernen elektrischen Rasierer zeigen an, wenn Scherteile ausgewechselt werden müssen. Bei Nassrasierern wechseln Sie die Klinge, wenn Sie das Gefühl haben, Sie müssen mehr Druck für ein gutes Ergebnis aufwenden. Das kann bereits nach zwei Wochen der Fall sein. Generell gilt: Rasieren Sie sich sorgfältig und ohne Hast, so können Sie Hautreizungen, kleine Schnittwunden und Rasurbrand vermeiden.
  • Nach der Rasur benötigt die gereizte Haut eine spezielle Pflege. Aftershaves mit einem hohen Alkoholgehalt wirken zwar desinfizierend, reizen die gestresste Haut aber noch mehr und entziehen ihr Feuchtigkeit. Empfehlenswert ist ein Balsam für empfindliche Haut, der feuchtigkeitsspendend und heilend wirkt. Massieren Sie die Creme oder Lotion sanft ein, ohne die Gesichtshaut zu zerren.

Hilfe gegen akuten Rasurbrand

Die folgenden Pflegeprodukte sind besonders für sensible Haut geeignet und wirken beruhigend und schmerzlindernd. Regelmäßig angewendet können die Produkte Rasurbrand vermeiden.

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Natürlich sind die Produkte nur eine Auswahl, entscheidend ist weder der Preis noch die Marke für den Erfolg. Letztendlich bestimmt Ihre Haut, welches Produkt am verträglichsten und wirksamsten ist. Sie können die Produkte im akuten Fall von Rasurbrand, aber auch vorbeugend anwenden. Auch einige bewährte Hausmittel wirken lindernd, wenn das Brennen im Gesicht zu heftig wird.

  • Honig enthält Polyphenole, die entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Eine dünne Schicht Honig nach der Rasur pflegt die Haut und heilt kleine Entzündungsherde. Tragen Sie den Honig mit den Händen auf und spülen Sie die Packung nach circa einer Viertelstunde mit warmem Wasser ab.
  • Mögen Sie keinen reinen Honig auf der Haut, ist vielleicht eine Quark-Honig-Kamille Gesichtsmaske das Richtige für Sie. Dazu verrühren Sie Quark, Honig und einige Tropfen Kamillenöl aus der Apotheke. Honig und Kamillenöl lindern Hautreizungen, Quark wirkt angenehm kühlend. Die Maske ist im Kühlschrank einige Tage haltbar und wird unmittelbar nach der Rasur aufgetragen. Nach einer Viertelstunde nehmen Sie die Maske mit warmem Wasser ab und verwenden Ihre übliche Pflege.
  • Ein einfaches und wirksames Mittel ist Babypuder. Das Zinkoxid wirkt entzündungshemmend, allerdings trocknet das Puder die Haut aus und ist deshalb für sehr trockene Haut nicht zu empfehlen.

Wie bei jedem Hausmittel hängt die Wirkung sehr vom Hauttyp ab. Auch hier hilft nur ein Test, welches Mittel am besten geeignet ist, um Rasurbrand zu vermeiden.

Hinweis: Letzte Aktualisierung am 19.03.2019 / *Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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